CNC14 Workshop 50 in Reutlingen

10. bis 12. April 2026
Wer hätte das gedacht, der 50te Workshop!
Dieser Jubiläumsworkshop war für uns etwas ganz besonderes. Nicht nur weil es der 50te war, es war auch der erste Workshop nach sieben Jahren, den wir wieder nur zu zweit gegeben haben und daher erstmals den Ablauf geändert haben.

Der Weg hier hin war allerdings alles andere als unspektakulär. Aber lest selbst, welchen großen Schritt wir gegangen sind: Meilenstein

Soweit zur Vorgeschichte und zurück zum Jubiläumsworkshop:

Am Freitagmorgen trafen wir uns im Innoport Reutlingen: sechs Teilnehmer, ein klares Ziel – fünf Fräsen bauen. Geplant waren ein Dötzchen, eine Plus 64x120 und drei Plus 84x180.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde starteten wir motiviert in den Tag und begannen zunächst mit dem Aufbau der Premium-Achsen.
Mit guter Laune ...
viel Konzentration ...
und gegenseitiger Unterstützung ...
Darauf folgte der Konstruktionsaufbau der Fräsen. Schienenblöcke anschrauben:
Linearschienen ausrichten und anschrauben:
Portal aufsetzen und ausrichten:
Riemen verlegen:
Schritt für Schritt arbeiteten wir uns voran.

Bereits am Abend war die komplette Konstruktion fertiggestellt.

Am Samstagmorgen ging es mit dem Aufbau der Steuerungen weiter. Gemeinsam an einem Tisch montierten wir die Steuerungskästen, bauten Komponenten wie Steuerungsboard und Netzteil ein und verkabelten alles sorgfältig.

Anschließend wurden die Steuerungen an die Fräsen installiert: Motor- und Signalkabel wurden durch die Energieketten geführt, sauber verlegt und angeschlossen.
Den Samstagabend haben wir traditionsgemäß gemeinsam mit gutem regionalem Essen und Anstoßen auf den bisher guten Ablauf abgeschlossen.

Am Sonntagmorgen starteten wir mit der Einführung in die Software. Jeder entwarf ein eigenes kleines Projekt und erzeugte anschließend den passenden G-Code.

Dann kam der spannendste Moment: Die Fräsen gingen in Betrieb.

Alois richtete noch die Kameras zur Positionierung ein.
Besuch einer ehemaligen Teilnehmerin bekamen wir auch noch. Sie hat sich gleich die neue Steuerung angeschaut und mitgenommen - und geholfen hat sie auch tatkräftig, Danke dafür!

Anschließend kalibrierten wir die Maschinen – dank der Kalibrierungsfunktion in der neuen Steuerungssoftware und der Kamerafunktion ließ sich das einfach und präzise umsetzen. Zum Schluss passten wir jede Fräse individuell an ihre jeweiligen Verfahrwege an.

Nun konnte jeder Teilnehmer auf seiner eigenen Maschine das erste eigene Projekt selbst fräsen.

Der Sonntag verlief – wie erwartet – stellenweise noch etwas holprig. Nicht nur der Ablauf war neu für uns, auch die umfangreichen Funktionen der neuen Steuerung erforderte Eingewöhnung, und die Routine fehlte uns noch. Am Ende lief jedoch alles rund. Das verdanken wir vor allem unseren großartigen Teilnehmern: Mit viel Geduld und Verständnis haben sie uns mit Nachsicht unterstützt – dafür ein herzliches Dankeschön, ihr wart richtig großartig!

Am späten Nachmittag hieß es schließlich Abschied nehmen. Die Fräsen wurden in Autos, auf Anhänger und in Transporter verladen und traten ihre Reise an.

Eine Fräse bleibt direkt in der Region, eine weitere in der näheren Umgebung. Eine findet ihr neues Zuhause in Thüringen, eine zieht nach Bayern – und eine macht sich auf den Weg in die Schweiz. Wir wünschen euch viel Spaß mit den Fräsen!



Wir sind sehr glücklich, diesen großen Meilenstein gemeinsam mit euch erreicht zu haben. Viel Freude hatten wir mit euch zudem, besser geht's gar nicht!

Großen Dank auch an das Team vom Innoport, allen voran an Hannah, die sich im Vorfeld und vor Ort wieder gut um uns gekümmert und Lieferungen entgegen genommen hat und an Adrian, der die Plattenbestellung organisiert hat. Das hat uns sehr geholfen!

Dicken Dank an Alois für die wunderbare Teamarbeit!

CNC14 Counter

266

Bis heute haben 266 CNC14 Fräsen einen glücklichen Besitzer bekommen. Ich würde mich sehr freuen, auch Dich bei einem unserer nächsten Workshops begrüßen zu dürfen. Birgit