Über CNC14

CNC14 ist die Idee, CNC-Interessierten das Fräsen im Hobbybereich einfach und mit geringen Mitteln zu ermöglichen.

Und das kam so:
Vor Jahren habe ich Dioramen/ Landschaftsmodelle gebaut, per Hand, Säge, Dremel und Feilen.
Das Ergebnis stimmte nicht immer mit dem Bild meines inneren Auges überein.
Es musste eine Lösung her. So kam der Wunsch nach einer eigenen CNC-Fräse auf.
Eine fertige Fräse oder einen Bausatz kaufen war für mich keine Option, da ich nicht nur fräsen ,
sondern auch verstehen wollte. Zudem waren mir die Kosten zu hoch und der Spaß am Kauf zu gering.
Ich habe mich also in das Thema eingelesen und an eigenen Konstruktionen gearbeitet, nicht wissend, ob das so optimal funktionieren könnte.
Anfang 2014 wurde der Bauanleitungsartikel der Sperrholzfäse von Carsten Meyer in der c't Hacks (heute Make) veröffentlicht.
Mein Plan war, diese Fräse zu bauen um besser zu verstehen, wie alles miteinander zusammenspielt.
Beim Bau habe ich dann auch schon die Konstruktion an meine Bedürfnisse angepasst und sie verändert.
Letztendlich war ich von der Einfachheit, der Stabilität, der Modifizierbarkeit und der Präzision der Fräse so begeistert,
dass ich bei dieser Bauweise blieb.

Mehr Informationen zur CNC14 Fräse und den Workshops

CNC14 ... das bin ich:

Als Mitglied der DingFabrik, dem Kölner FabLab, sprach es sich dort rum, dass ich eine CNC Fräse gebaut hatte.
Zwei DingFabrik-Gäste baten mich, ihnen beim Bau ihrer eigenen Fräse zu helfen.
Der erste , noch recht unorganisierte Workshop war geboren und CNC14 nahm ihren Lauf.
Nach wie vor lerne ich mit jedem Workshop dazu, optimiere den Ablauf des Kurses und verändere Details der Konstruktion.
Entgegen mancher Erwartung habe ich kein Maschinenbau-Studium oder ähnliches absolviert.
Ich habe mich als Dipl. Oecotrophologin u.a. auf die Planung von Großküchen spezialisiert, meine Leidenschaft mit Holz zu arbeiten war allerdings immer größer, als mich mit der Ernährungswissenschaft zu beschäftigen.

In den Workshops habe ich Spaß daran, meine Erfahrungen weiterzugeben, Fragen direkt im Gespräch zu beantworten
und ich baue gerne mit den Teilnehmern zusammen.

Ich bin kein Händler, daher verkaufe ich weder Bausätze, noch Anleitungen oder Teile.

CNC14 ist im Laufe der Jahre gewachsen. Die ersten Kurse gab ich in Köln und hatte Teilnehmer aus dem Raum Köln.
Mittlerweile gebe ich Kurse möglichst verteilt im ganzen Lande, wie Köln, Oberbayern, Brandenburg an der Havel, Aurich, Tübingen, Hamm,... je nachdem, wo ich eine Möglichkeit bekomme. Die Teilnehmer kommen nicht nur aus dem gesamten Bundesgebiet, sondern auch über die Grenzen hinweg wie Österreich, Schweiz, Italien, Slowakei,...

CNC14 ... das sind wir

Gewachsen ist CNC14 vorallem auch durch die Zusammenabeit mit meinen lieben Freunden:

Alois, Birgit, Marian, Uli

Alois ist seit dem neunten Workshop in Murnau im April 2017 dabei.
Kennengelernt haben wir uns durch Zufall im Netz. Alois hat Oloide gefräst, ich habe Gömböcs gefräst, da gab es gleich ein gemeinsames Interesse. Alois kommt aus Oberbayern und ist Mitbegründer des Forums CNC-aus-Holz, indem auch CNC14 einen eigenen Bereich zum Austausch der Teilnehmer und allen Interessenten hat. Mit seinen Erfahrung im CNC-Fräsenbau (Raschke Holzfräse und Fenja-Fräse), viel Schreiner-Erfahrung und seiner beruflichen Tätigkeit in der Arbeitsvorbereitung für einen Hersteller von Triebwerkskomponenten bringt er viel Wissen, Erfahrung und Fertigkeiten in den Bereichen Konstruktion, CAD und CAM und Holzbearbeitung in den Workshop ein.

Marian hat als DingFabrik-Mitglied im elftem Workshop in Köln im Februar 2018 teilgenommen und die CNC14 Fräse,
die als Spende an die DingFabrik ging, mitaufgebaut.
Seitdem ist auch er zur Unterstützung dabei und bringt sich mit seinen Kenntnissen in Hard- und Software,
insbesondere Elektronik, Microcontroller, Programmierung und Hardwaredesign in den Workshop ein.

Und nicht zuletzt: Uli hilft seit 2018 im Hintergrund mit Ideen und Anfertigungen von Spezialwerkzeugen.

Wer noch mehr über CNC14, der Entstehung der Workshops und mich erfahren möchte, empfehle ich einen Blick in das Kapitel "Fräsen fürs Folk" in dem Ende 2016 von der Anstiftung Berlin erschienenem Buch "Die Welt reparieren". Mehr dazu hier: Fräsen fürs Folk

Birgit Hellendahl