CNC14 Workshop 22/23 in Hamm

Nachdem wir den usprünglich für Anfang Mai geplanten Workshop im Fablab Hamm verschieben mussten, waren wir überglücklich, als uns die Corona-Vorschriften Ende Mai die Durchführung erlaubten. Aufgrund der besonderen Bedingungen haben wir den Workshop in zwei Kurse geteilt. So konnten wir die Personenzahl begrenzen und den erforderlichen Abstand gewährleisten.
Im ersten Kurs bauten wir zwei große CNC14 Fräsen und erstmalig ein Dötzchen im Workshop.

Freitag früh versammelten wir uns in der Holzwerkstatt des Fablabs mit insgesamt sechs Teilnehmern. Mit dabei waren ein Lehrer mit zwei seiner Schüler der Gesamtschule Wülfrath, eine Schülerin der selben Schule mit ihrem Vater, sowie ein Teilnehmer aus Herne. Ganz entspannt in kleinerer Runde ging es ans Bauen.

Alois und ich helfen stets beim Zusammenbauen.
Das erste Dötzchen, welches im Workshop entstand, wurde im Vater-Tochter-Team gebaut.

Dank Uli hat Dötzchen auch eigene Lehren zum Ausrichten der Linearführungen bekommen:

Respekt an die beiden Jungs, 13 und 14 Jahre alt, nicht nur der Z-Achsen-Aufbau war für alle ein Kinderspiel.

Sehr freut uns, dass eine CNC14 Fräse im Schul-Fablab der Wülfrather Gesamtschule vielen Schülern zur Verfügung stehen wird.

Am zweiten Tag waren wir bereits in beiden Kursen mit dem Aufbau der Fräsen früh fertig und Marian konnte schon an die Software-Einführung gehen.

Anschliessend blieb reichlich Zeit zum Üben.
Unsere 14-jährige Dötzchenteilnehmerin hatte nun besonders viel Spaß, und wir mit ihr. Nachdem sie mal eben eine Zeichnung festiggestellt hatte, ließ sie ihr Dötzchen erst zeichnen und dann schon gleich fräsen. Den Workflow hatten alle schnell raus.

Zu guter Letzt frästen wir in beiden Kursen etwas Nützliches. Im ersten Kurs gab es Schraubenschlüssel zum Wechseln der Fräser, im zweiten Kurs Spannpratzen zum Befestigen der Werkstücke.

Im zweiten Kurs bauten wir drei große CNC14 Fräsen und ein Dötzchen mit insgesamt fünf Teilnehmern.
Diesmal kamen die Teilnehmer nicht aus der Nähe, sondern aus Köln, Freiburg, Rottweil im Schwabenland und erstmals sogar aus Belgien.
Auch hier ging es ganz entspannt am darauffolgendem frühen Freitag los.
Vater und Sohn gemeinsam im Team:

Und in diesem Kurs gab es noch eine weitere Premiere. Unsere neue Z-Achse, mit Hilfe von Uli entwickelt, den Prototyp gerade erst fertiggestellt, haben wir sie nur mal anhalten wollen, da wurde sie uns schon aus der Hand gerissen. Letztendlich durfte sie mit dem schwäbischen Dötzchen mitfahren.

Jeder baute konzentriert und mit Ruhe.

Unser Belgier brachte eine besonders schöne Geschichte mit: Vor über 40 Jahren begann er eine Garten-Eisenbahn für seine Kinder zu bauen. Aus Zeitmangel wurde sie nie fertig. Jetzt soll dieses Projekt nach den alten Zeichnungen für die Enkelkinder mit der CNC14 vollendet werden. Jetzt fehlen nur noch die Enkel.

Wir können gar nicht sagen, welcher der beiden Kurse schöner oder besser war. Jeder war etwas Besonderes, nicht nur durch die besonderen Umstände. Wir hatten sehr viel Freude mit Euch allen! Wir wünschen allen ganz viel Spaß und Erfolg mit den Fräsen!

Workshop 22:

Workshop23:

Ganz besonderen Dank an das Fablab Hamm für die gute Zusammenarbeit und die Bereitstellung der Räume!
Und dicken lieben Dank an Marian, Alois und Uli für die großartige Unterstützung! Ihr seid die Besten!

Und weil es so schön war, haben wir auch schon den nächsten Workshop-Termin festgelegt. Im Juli geht es in Kirchheim unter Teck weiter.